Ballett für Jugendl./Erw.
Im Ballettkurs für Jugendl./Erw. 12+ liegt der Schwerpunkt in der sauberen Ausführung der Excercises. Wir werden verschiedene Bewegungen verbinden und die erarbeitete Technik in komplexeren Kombinationen in Tanz verwandeln.
Kurstermin Fortgeschrittene ab 12 Jahre ca.
donnerstags von 18:40 – 19:30 Uhr
Foxtrott
Der tänzerische Charakter des Foxtrotts äußert sich rhythmisch in langsamen und klaren Geh Schritten sowie schnellen kleinen seitwärts Schritten. Typisch für den Foxtrott ist die zickzack artige Fortbewegung der Paare auf der Tanzfläche. Aufgrund seiner Einfachheit ist er einer der beliebtesten Tänze geworden. Die Musik wird in vielen unterschiedlichen Stilarten und Tempi gespielt. Deshalb hat sich der Foxtrott gespalten und wird als langsamer Foxtrott (auch Slowfox) oder als schneller Foxtrott (auch Quickstep) sowie als Discofox getanzt.
Die Musik wird im 4/4 Takt gespielt wobei ein kompletter Grundschritt sechs Schläge umfasst.In unserer Tanzschule wirdzuerst der technisch leichtere Foxtrott unterrichtet und später folgtdann der Slow- und Quickstep.
Bachata
Der Bachata liegt eine Form des kubanischen und karibischen Boleros zugrunde. Die Musik der Bachata hat einen romantischen Hintergrund und diente vorwiegend der Unterhaltung der Liebespaare. Erst durch das einfließen anderer Tanzstile wie der Merengue wurde die Bachata tanzfähig und interessant.
Die Bachata wird sehr eng und hüftbetont getanzt und ist ein sehr erotischer Tanz. In den Tanzschulen wird die Bachata daher auch oft mit Abstand getanzt. In der Bachata finden sich viele unterschiedliche Figuren und Elemente von anderen Tänzen.
Merengue
Die Merengue ist ein beliebter Volkstanz aus der Dominikanischen Republik und Puerto Rico. Die Merengue hat sich bei uns in Europa erst in der 2. Hälfte des 19. Jahrhundert durchgesetzt. Sie ist einfach zu tanzen und lässt auch Freiraum für eigene Interpretationen zu. Die Merengue wird am Platz getanzt und hat viele Elemente des Discofox und der Salsa übernommen. Typisch sind die Hüftbewegungen die diesem Tanz den besonderen Charakter verleihen. Die Musik wird im 2/4 oder 4/4 Takt gespielt.
Salsa
Die Salsa entspringt der afrokubanischen Musik. Lange Zeit hatten die Tänzer Mühe diesen Tanz mit seinen besonderen Techniken richtig zu interpretieren. Die Tanzfilme „Dirty Dancing“ sowie „Salsa“ haben dem Tanz zu neuem Boom verholfen. „Salsa“ (bedeutet heiß/scharf und würzig) gab diesem Tanzstil Unterstützung und inspirierte diesen Tanzstil zu übernehmen.
Typisch für die Salsa sind schnelle Flicks und Kicks mit lebhaften Armbewegungen.
Es gibt verschiedenste Tanzstilrichtungen so z.B.: New York Style, Mambo Style, Puerto Rico Style, Cuban Style usw..
Die Musik ist im 4/4 Takt geschrieben. Der Grundschritt erstreckt sich über zwei Takte, sodass die Tänzer meist nicht auf vier sonder auf acht zählen.
- New York Style
- Mambo Style
- Puerto Rico Style
- Cuban Style
Paso Doble
Der Paso Doble ist ein spanischer Tanz, der aber in Spanien selber wenig getanzt wird. Der Paso Doble soll einen Stierkampf darstellen, wobei der Herr die Rolle des Toreros übernimmt und die Dame das rote Tuch, die Capa des Toreros.
Der Paso Doble gehört zu den lateinamerikanischen Turniertänzen. Der Tanz charakterisiert sich durch den fast übermütigen Stolz des Herrn und die selbstbewusste Entschlossenheit und Eleganz der Dame. Alle Schritte sind mit starker Anspannung der Muskulatur ausgeführt. Dadurch kommen die für diesen Tanz typischen schnellen Bewegungen und Posen zur Geltung. Zugrunde liegt immer wieder der „Paso Doble“ (= Doppelschritt) mit betontem Aufsetzen von Ferse und Ballen. Die Tanzmusik ist im 2/4 Takt geschrieben und wird je nach Können bei einem Tempo von 60-62 Takte pro Minute getanzt.
Jive
Der Jive steht für einen Tanz, der vielfältige verwandte Vorläufer hat, die afroamerikanischen Ursprungs sind. Dazu gehören der Lindy Hop, Blues und Swing, der Boogie Woogie, Rock’n Roll usw. Charakteristisch für den Jive ist die stimulierende Musik, die aufgrund ihrer Rythmik, Jung und Alt in ihren Bann zieht.
Sie ist spritzig, swingend, temperamentvoll und unbeschwert. Die Tänzer wirken leicht und lebendig und betonen mit ihren Schritten die musikalischen Akzente.
Merkmale des Jive sind weiters die Kicks und Twists sowie das Durchschwingen der Hüfte. Die Musik ist im 4/4 Takt geschrieben und wird in 40-46 Takte pro Minute getanzt.
Samba
Die Samba hat ihren Ursprung in Brasilien und gilt als Sammelbegriff für viele Tanzformen, die aus Afrika importiert wurden. Die Samba ist heute integraler Bestandteil brasilianischer Kultur.
Wir kennen alle den berühmten Karneval von Rio de Janeiro welcher jedes Jahr eine Menge neuer Melodien hervorbringt. Die Musik ist schnell und lebendig und widerspiegelt die Stimmung des brasilianischen Volkes.
Die Aufnahme der Samba in das Turnierprogramm der Lateinamerikanischen Tänze brachte die Wandlung von der volkstümlichen zur sportlichen Samba.
Merkmale der Samba sind die Wiegeschritte, die Voltadrehungen, die Promenaden und vor allem das „Bouncen“. Die Samba die bei uns getanzt wird, ist nur eine von vielen verschiedenen Rythmen. Die Musik ist im 2/4 Takt
geschrieben und wird je nach Können zwischen 48-54 Takte pro Minute getanzt.
Cha Cha Cha
Der ChaChaCha ist ein leicht zu erlernender Tanz, den Sie mit jedem Partner tanzen können. Für den Anfänger ist er ChaChaCha, aufgrund seines klaren Rhythmus und seiner vielfach einfachen aber variationsreichen Figuren ein sehr beliebter Tanz. Der tänzerische Charakter des ChaChaCha äußert sich als erotisches Spiel, ähnlich der Rumba, als amüsanter und koketter Flirt mit dem Partner oder auch mit dem Publikum. Der ChaChaCha wird vorwiegend am Platz getanzt.
Der Tanz basiert auf einem Chassè von drei aufeinander folgenden Schritten, die genau auf die drei Schläge jedes Taktes getanzt werden. Typisch für den ChaChaCha sind auch die Hüftbewegungen, ähnlich wie bei der Rumba.
Die ChaChaCha Musik hat einen starken und leicht nach vollziehbaren Rhythmus, den man auch mitzählen kann. Die Musik wird im 4/4 Takt gespielt und bei ca. 30-32 Takte pro Minute getanzt.
Rumba
Die Rumba ist ohne Zweifel der populärste aller Lateinamerikanischen Tänze. Die Rumba ist in ihrem Ursprung ein Sammelbegriff für viele kubanische Paartänze. In den Tanzbeschreibungen wird von einem leidenschaftlichen Werbetanz der Frau gesprochen.
Mit auffälligen Hüftbewegungen versucht sie den Mann auf sich aufmerksam zu machen und zu verführen. Die Dame schwankt zwischen Hingabe und Abwendung und der Herr zwischen Zuneigung und Selbstherrlichkeit.
Die Rumba kam Anfang der 30er Jahre über Nordamerika nach Europa, wobei die Engländer federführend für die choreografische Entwicklung dieses Tanzes zeichnen. Die Rumba ist ein stationärer Tanz und wird vorwiegend am Platz getanzt.
Für den Anfänger ist die Rumba relativ einfach zu erlernen aber es dauert länger wenn man sie so schön tanzen will um sich sehen zu lassen. Die Rumba hat verschiedene Stilrichtungen. Am häufigsten wird der „Cuban Style“ getanzt. Die Rumba wird im 4/4 Takt gespielt und bei ca. 28-31 Takte pro Minute getanzt.
Der Langsame Walzer
… oder auch Englischer Walzer gehört zu den Standard Tänzen und wird im drei-viertel-Takt getanzt. Er ist ein beliebter Gesellschaftstanz und wird bei einem Tempo von ca. 30 Takten pro Minute getanzt. Merkmale des Langsamen Walzers sind die drei viertel Drehung bei der Rechts- u. Linksdrehung. Diese Form der Drehung wurde von englischen Tanzlehrern choreografiert.
Der Langsame Walzer besticht durch seine langsamen und gleichmäßigen Drehbewegungen. Ein weiteres Merkmal ist das Heben und Senken.
Discofox
Discofox, der Tanz für jede Gelegenheit…
Als in den 1980 Jahren die Discowelle Europa erfasste, ist aus dem Standard Foxtrott ein discofähiger Tanz entstanden, welcher vorwiegend am Platz getanzt wird. Anfänglich wurden viele Elemente aus dem, gleichzeitig in Amerika entstandenen Hustle übernommen.
Der Grundschritt wird regional unterschiedlich als dreier- oder vierer-Schritt getanzt. Es gibt mittlerweile eine Unmenge von verschiedenen Figuren und Posen, die vorwiegend anderen lateinamerikanischen Tänzen wie der Salsa entnommen werden. Bei den Freizeit Tänzern ist der Discofox sehr beliebt und gefragt.
Der Discofox ist ein Tanz für jede Gelegenheit und wird bei uns am häufigsten unterrichtet. Er passt zu fast jeder Musik die im vier-Viertel oder zwei-Viertel-Takt gespielt wird, egal ob sie schnell oder langsam ist. Der Discofox ist leicht zu erlernen, vermittelt rasch Spaß, bereitet durch seine Unkompliziertheit auch Anfängern kein Problem.
KURSTERMIN FÜR DISCOFOX
Montag von 19:30 – 20:30 Uhr Anfänger
Montag von 20:30 – 21.30 Uhr Fortgeschrittene
Dienstag von 19:30 – 20:30 Uhr Anfänger
Tango Argentino
Der traditionelle Tango Argentino entstand Ende des 18. Jahrhundert in Buenos Aires und steht für Berührung von Körpern, Gefühlen und Kulturen. Im Tango verschmolzen die kulturellen Traditionen der afrikanischen und europäischen Einwanderer mit jenen der Ureinwohner. Zu Beginn des 20. Jahrhundert trat der Tango dann den Siegeszug als Modetanz um die Welt an. Der heutige Tango entwickelte sich durch den englischen Bewegungsstil zum europäischen Gesellschafts- u. Turniertanz. Der ursprüngliche Tango Argentino wird heute immer noch in den Kneipen, Bars und Straßen von Buenos Aires getanzt und besticht durch seine Erotik, den improvisierten, mal zärtlich, mal hakelnden Beinbewegungen und der knisternden Spannung zwischen Mann und Frau.
Kursstart nach Anfrage/inizio del corso a richiesta
Privatstunden
… ermöglichen dir eine flexible Termingestaltung und einen individuellen Unterricht.
Egal ob du dich für einen Ball vorbereiten, oder für die Hochzeit den Hochzeitstanz einstudieren möchtest.
Du kannst auch für Ballett, Paartanz oder die Vorbereitung einer Tanzprüfung mit dem Lehrer deiner Wahl Privatstunden absolvieren.
Deine / Ihre Terminreservierung nehmen wir gerne telefonisch bzw. per E-Mail entgegen.
Quickstep
Durch das schnelle Tempo und den ständigen Wechsel von schnellen und langsamen Schritten erhält dieser Tanz seinen Charakter. Die Tänzer bewegen sich mit einer fliegenden Leichtigkeit über die Tanzfläche. Die spritzigen und schnellen Schritte sollen die Lebensfreude widerspiegeln. Weitere Merkmale dieses Tanzes sind die saubere Fußtechnik, eine ruhige Oberlinie, Sprünge und Posen.
Durch das Heben und Senken soll eine langgestreckte Bewegung erzeugt werden. Je nach Können werden einfache Grund- und Fortschritt Figuren unterrichtet. Das Tempo im Quickstep beträgt zwischen 42-52 Takten pro Minute. Die Musik wird im 4/4 Takt gespielt.
Slowfox
Der Slowfox ist technisch und musikalisch ein sehr anspruchsvoller Tanz. Er wird in unserer Tanzschule erst ab den Fortschritt-Kursen unterrichtet. Der Slowfox wurde in den zwanziger Jahren von englischen Tanzlehrern in der heutigen Form aufgebaut und gilt daher als typisch englischer Tanz. Der tänzerische Charakter des Slowfox äußert sich in weiträumigen, kontinuierlich fließenden Geh-Bewegungen.
Es werden elegante und langgestreckte Schwünge getanzt und durch schnelle Drehungen und Posen integriert. Von vielen wird er als der schwierigste Standard-Tanz bezeichnet, weil es darauf ankommt, ihn nicht langweilig wirken zu lassen und man trotzdem imstande sein muss, ihn musikalisch zu interpretieren. Er wird je nach Können in einem Tempo von 28-30 Takte pro Minute getanzt. Die Musik wird im 4/4 gespielt.